Bochumer Summer School 2011, 13. - 18. August 2011
Empirische Sozialforschung
mit den fünf Workshops
1. Das Forschungsprojekt – Planung und Durchführung einer empirisch-quantitativen Studie (N.M. Schöneck-Voß)
13. und 14. August 2011, Raum GC 04/703
2. Statistische Auswertungen mit MS Excel (W. Voß)
13. und 14. August 2011, Raum GC 05/506
A. Qualitative Interviewforschung (J. Kruse)
15. bis 18. August 2011, GC 04/614
B. Computergestützte qualitative Datenanalyse mit ATLAS.ti (S. Friese)
15. bis 18. August 2011, GC 04/611
C. Quantitative Auswertungen mit SPSS (W. Voß)
15. bis 18. August 2011, Raum GC 04/253
D. Qualitativ Forschen mit Prinzipien der Grounded Theory (S. Bethmann/D. Niermann)
15. bis 18. August 2011, Raum GC 04/411
Ziel der Bochumer Summer School 2011
Methoden der empirischen Sozialforschung bilden in allen sozialwissenschaftlichen Fächern ein Kernelement der curricularen Ausbildung. Studierende vermissen hierbei aber oftmals eine vermittelnde Nähe zu forschungspraktischen Fragen und kritisieren deshalb die Praxisferne der Methodenausbildung. Dieses Defizit trägt dazu bei, dass sowohl Studierende in ihren empirischen Abschlussarbeiten als auch wissenschaftliche Kräfte in Forschungsprojekten plötzlich vor zahlreichen forschungspraktischen Fragen und Problemen stehen, die sie weitgehend unvorbereitet zu lösen haben.
An dieser Stelle setzt die Bochumer Summer School 2011 Empirische Sozialforschung an:
Mit den sechs auf der Titelseite genannten Workshops sollen die grundlegenden Arbeitsschritte empirischer Sozialforschung quantitativer und qualitativer Art in einer dezidiert forschungspraxisorientierten Weise behandelt werden.
Die Workshops können einzeln oder auch kombiniert belegt werden.
Zielgruppe der Bochumer Summer School 2011
Die Workshops richten sich an die folgenden Zielgruppen:
Workshopbelegung
Die Workshops können wie folgt belegt werden:
Bereits bei der Anmeldung müssen Sie sich entscheiden, welchen Workshop oder welche beiden Workshops Sie besuchen möchten.
Die beiden Workshops von Dr. Peter Stegmaier zur Hermeneutischen Datenanalyse und zur Explorativ-interpretativen Projektdurchführung werden im Winter 2012 wieder angeboten. Vormerkungen sind möglich an p.stegmaier (at) utwente.nl.
Workshop 1
(Dr. Nadine M. Schöneck-Voß): Das Forschungsprojekt – Planung und Durchführung einer empirisch- quantitativen Studie
In diesem Workshop werden grundsätzliche und vorbereitende Fragen, die in einem ersten eigenen empirisch-quantitativen Forschungsprojekt auftreten, angesprochen:
Im Hinblick auf die Wahl des Erhebungsinstruments steht die standardisierte Befragung (»der Fragebogen«) – aufgrund der weiten Verbreitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften – im Zentrum.
Entsprechend dem Workshopcharakter dieser Veranstaltung wird von denjenigen der Teilnehmer/- innen, die an eigenen Forschungsprojekten arbeiten, erwartet, dass sie diese – insbesondere mit Blick auf die gewählte Methodik – im Rahmen des Workshops vorstellen. Für diesen Teil des Workshops, der aus Projektvorstellungen und -diskussionen besteht, steht ein halber Tag zur Verfügung. Erfahrungsgemäß profitieren aktiv Vortragende, aber auch Zuhörende in hohem Maße von diesem Angebot.
Dieser Workshop richtet sich an Forschungseinsteiger/innen.
Workshop 2
(Prof. Dr. Werner Voß): Statistische Auswertungen mit MS Excel
Das Tabellenkalkulationsprogramm MS Excel, das zur Standardsoftware vieler Rechner zählt, ist sehr gut dazu geeignet, viele der traditionellen statistischen Verfahren durchzuführen. Dazu zählen beispielsweise:
In diesem Workshop wird deshalb gezeigt und ein- geübt, wie mit Hilfe von MS Excel solche Aufgaben erledigt werden können, sodass der Nutzer des Programms von der Last teilweise mühseliger und fehlerträchtiger Per-Hand-Rechnungen befreit wird.
Zentrales Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmer/-innen grundlegend darin zu qualifizieren, selbstständig statistische Auswertungen durchzuführen.
Grundkenntnisse der Methoden der Statistik sind wünschenswert, aber keine Voraussetzung.
Workshop A
(Dr. Jan Kruse): Qualitative Interviewforschung
Qualitative Interviewforschung hat sich als anerkannter Methodenzweig empirischer Sozialforschung etabliert. In diesem Zusammenhang haben sich zwar auch umfangreiche methodologische Reflexionen entwickelt, es bestehen aber in Hinblick auf die praktische Aneignung und Erlernbarkeit qualitativer Methoden noch erhebliche Defizite. An diesem Mangel setzt der vorliegende Workshop an, indem er vor dem Hintergrund eines integrativen und flexiblen Gesamtkonzepts die methodischen Regeln qualitativer Interviewforschung forschungsphasenorientiert und anschaulich praktisch vermittelt.
Der Workshop umfasst drei Hauptmodule: Theoretische Grundlagen, Interviewdurchführung und rekonstruktive Analyse. Obgleich im Modul »Interviewdurchführung« der Hauptakzent auf teilnarrative Leitfadeninterviews und im Modul »rekonstruktive Analyse« der Fokus auf eine integrative texthermeneutische Analysemethode gesetzt wird, werden auch Bezüge zu anderen Erhebungsverfahren (z.B. Experteninterviews) und Auswertungsmethodiken (z.B. Inhaltsanalyse) hergestellt.
Das Ziel des Workshops besteht darin, dass sich die Teilnehmer/-innen entweder grundlegend darin qualifizieren, eigene qualitative Forschungsarbeiten durchzuführen, oder dass sich die Teilnehmer/-innen in den Modulen fortbilden können in Bezug auf ein konkretes Forschungsvorhaben.
Der Workshop soll aber auch für Teilnehmer/-innen, die bereits eigene qualitative Interviews im Rahmen einer Forschungsarbeit durchgeführt haben, eine Möglichkeit bieten, ihre Erhebung methodologisch zu reflektieren und sich einführend in der Textanalyse zu üben.
Workshop B
(Dr. Susanne Friese): Computergestützte Qualitative Datenanalyse mit ATLAS.ti
Workshop C
(Prof. Dr. Werner Voß): Quantitative Auswertungen mit SPSS
Die quantitativ-statistische Auswertung und Analyse empirischer Befunde ist – zumindest bei umfangreicheren Datenbeständen – ohne PC-Einsatz nicht sinnvoll zu bewältigen. Besonders bewährt hat sich für derartige Aufgabenstellungen das Statistikprogramm SPSS.
In diesem Workshop wird gezeigt, wie man dieses Programm einsetzt, d.h. wie man die klassischen statistischen Auswertungs- und Analyseverfahren, die SPSS anbietet, für die eigenen Zwecke nutzt.
Dieser Workshop bietet darüber hinaus die Möglichkeit, Einzelberatungen – auch zu spezielleren Analysemethoden – zu vereinbaren.
Zentrales Ziel des Workshops ist es, denjenigen, die vor der Aufgabe stehen, empirische Daten mit quantitativen Methoden auszuwerten, die dafür erforderlichen Hilfestellungen zu bieten.
Dieser Workshop ist deshalb besonders geeignet z.B. für Examenskandidaten oder Doktoranden, die empirische Projekte bearbeiten.
Workshop D
(Stephanie Bethmann, M.A./ Debora Niermann, M.A.): Qualitativ Forschen mit Prinzipien der Grounded Theory)
Grounded Theory ist eine der renommiertesten qualitativen Forschungsmethoden; doch oft besteht Unsicherheit, was Forschen mit Grounded Theory bedeutet. Das liegt an Mythen und Missverständnissen (zum Beispiel, GT sei "theorielose Forschung"), aber auch an der Vielfalt von Strömungen, Schulen und Weiterentwicklungen innerhalb der Grounded Theory.
Grounded Theory ist ein vielfältiger Baukasten methodischer Instrumente für die Forschungspraxis. Damit Sie diese Methoden gezielt für Ihre Forschungsfragen nutzen können, vermitteln wir im Workshop einerseits einen Überblick über die Band- breite und üben andererseits bestimmte Elemente gemeinsam praktisch ein. Sie lernen die wichtigsten Eckpunkte und auch Streitpunkte eines heterogenen Forschungsprogramms kennen und können Anwendungsmöglichkeiten erarbeiten, ausprobieren und einüben. Ziel ist es, sich auf das eigene Projekt bezogen ein Bild zu machen, welche Prinzipien und Techniken der Grounded Theory die Qualität Ihrer eigenen Forschungen erhöhen und wie Sie diese einsetzen können.
Inhalte:
methodologische Grundlagen, Sample- Strategien, Erhebungsformen, Techniken der Interviewführung und der Auswertung, Formen der Ergebnissicherung
Formen:
theoretische Inputs, praktische Übungen, Teamarbeit an Datenmaterial, Forum für das Nach- denken und Diskutieren über die eigenen Forschungsprojekte.
Nähere Informationen und Anmeldung:
Anreiseinformation
Brochüre Bochumer Summer School 2011
Empirische Sozialforschung
mit den fünf Workshops
1. Das Forschungsprojekt – Planung und Durchführung einer empirisch-quantitativen Studie (N.M. Schöneck-Voß)
13. und 14. August 2011, Raum GC 04/703
2. Statistische Auswertungen mit MS Excel (W. Voß)
13. und 14. August 2011, Raum GC 05/506
A. Qualitative Interviewforschung (J. Kruse)
15. bis 18. August 2011, GC 04/614
15. bis 18. August 2011, GC 04/611
C. Quantitative Auswertungen mit SPSS (W. Voß)
15. bis 18. August 2011, Raum GC 04/253
D. Qualitativ Forschen mit Prinzipien der Grounded Theory (S. Bethmann/D. Niermann)
15. bis 18. August 2011, Raum GC 04/411
Ziel der Bochumer Summer School 2011
Methoden der empirischen Sozialforschung bilden in allen sozialwissenschaftlichen Fächern ein Kernelement der curricularen Ausbildung. Studierende vermissen hierbei aber oftmals eine vermittelnde Nähe zu forschungspraktischen Fragen und kritisieren deshalb die Praxisferne der Methodenausbildung. Dieses Defizit trägt dazu bei, dass sowohl Studierende in ihren empirischen Abschlussarbeiten als auch wissenschaftliche Kräfte in Forschungsprojekten plötzlich vor zahlreichen forschungspraktischen Fragen und Problemen stehen, die sie weitgehend unvorbereitet zu lösen haben.
An dieser Stelle setzt die Bochumer Summer School 2011 Empirische Sozialforschung an:
Mit den sechs auf der Titelseite genannten Workshops sollen die grundlegenden Arbeitsschritte empirischer Sozialforschung quantitativer und qualitativer Art in einer dezidiert forschungspraxisorientierten Weise behandelt werden.
Die Workshops können einzeln oder auch kombiniert belegt werden.
Zielgruppe der Bochumer Summer School 2011
Die Workshops richten sich an die folgenden Zielgruppen:
- Studierende und Nachwuchswissenschaftler/-innen (Doktoranden), die im Rahmen von Haus-, Examens- oder Qualifizierungsarbeiten (Dissertationen) die Durchführung eines empirischen und handhabbaren Forschungsprojekts planen
- Studierende und Nachwuchswissenschaftler/-innen verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen, die eine Vertiefung ihrer Grundlagenerkenntnisse erreichen wollen
- Studierende und Nachwuchswissenschaftler/-innen verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen, die in ihren empirischen Abschluss- oder Qualifizierungsarbeiten vor konkreten Forschungsfragen und -problemen stehen
- Wissenschaftliche Arbeitskräfte (Mittelbau) verschiedener Disziplinen, die sich vor oder in Forschungsprojekten befinden
- Forschungskräfte verschiedener kommerzieller Forschungsinstitute
Workshopbelegung
Die Workshops können wie folgt belegt werden:
| Sa/So, 13./14. August 2011 | Mo bis Do, 15. bis 18. August 2011 | |
|
1: Das Forschungsprojekt empirisch-quantitativ oder 2: Statistik mit MS Excel |
und |
A: Qualitative Interviewforschung oder C: Statistik mit SPSS oder D: Qualitativ Forschen mit Prinzipien der Grounded Theory |
Bereits bei der Anmeldung müssen Sie sich entscheiden, welchen Workshop oder welche beiden Workshops Sie besuchen möchten.
Die beiden Workshops von Dr. Peter Stegmaier zur Hermeneutischen Datenanalyse und zur Explorativ-interpretativen Projektdurchführung werden im Winter 2012 wieder angeboten. Vormerkungen sind möglich an p.stegmaier (at) utwente.nl.
Workshop 1
(Dr. Nadine M. Schöneck-Voß): Das Forschungsprojekt – Planung und Durchführung einer empirisch- quantitativen Studie
In diesem Workshop werden grundsätzliche und vorbereitende Fragen, die in einem ersten eigenen empirisch-quantitativen Forschungsprojekt auftreten, angesprochen:
- Wie finde ich zu einem interessanten und bearbeitbaren Forschungsthema?
- Welches Forschungsdesign plane ich?
- Wie manage ich mein Forschungsprojekt –zeitlich und finanziell?
- Wie bereite ich mein Forschungsprojekt inhaltlich vor?
- Wen soll ich befragen?
- Wie soll ich fragen?
- Was muss ich sonst noch beachten?
Im Hinblick auf die Wahl des Erhebungsinstruments steht die standardisierte Befragung (»der Fragebogen«) – aufgrund der weiten Verbreitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften – im Zentrum.
Entsprechend dem Workshopcharakter dieser Veranstaltung wird von denjenigen der Teilnehmer/- innen, die an eigenen Forschungsprojekten arbeiten, erwartet, dass sie diese – insbesondere mit Blick auf die gewählte Methodik – im Rahmen des Workshops vorstellen. Für diesen Teil des Workshops, der aus Projektvorstellungen und -diskussionen besteht, steht ein halber Tag zur Verfügung. Erfahrungsgemäß profitieren aktiv Vortragende, aber auch Zuhörende in hohem Maße von diesem Angebot.
Dieser Workshop richtet sich an Forschungseinsteiger/innen.
Workshop 2
(Prof. Dr. Werner Voß): Statistische Auswertungen mit MS Excel
Das Tabellenkalkulationsprogramm MS Excel, das zur Standardsoftware vieler Rechner zählt, ist sehr gut dazu geeignet, viele der traditionellen statistischen Verfahren durchzuführen. Dazu zählen beispielsweise:
- Erzeugung von Häufigkeitsverteilungen
- Erstellung aussagekräftiger Diagramme
- Berechnung statistischer Maßzahlen (Mittelwerte, Streuungsmaße)
- Bestimmung von Regressionsfunktionen
- Berechnung statistischer Zusammenhangsmaße
In diesem Workshop wird deshalb gezeigt und ein- geübt, wie mit Hilfe von MS Excel solche Aufgaben erledigt werden können, sodass der Nutzer des Programms von der Last teilweise mühseliger und fehlerträchtiger Per-Hand-Rechnungen befreit wird.
Zentrales Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmer/-innen grundlegend darin zu qualifizieren, selbstständig statistische Auswertungen durchzuführen.
Grundkenntnisse der Methoden der Statistik sind wünschenswert, aber keine Voraussetzung.
Workshop A
(Dr. Jan Kruse): Qualitative Interviewforschung
Qualitative Interviewforschung hat sich als anerkannter Methodenzweig empirischer Sozialforschung etabliert. In diesem Zusammenhang haben sich zwar auch umfangreiche methodologische Reflexionen entwickelt, es bestehen aber in Hinblick auf die praktische Aneignung und Erlernbarkeit qualitativer Methoden noch erhebliche Defizite. An diesem Mangel setzt der vorliegende Workshop an, indem er vor dem Hintergrund eines integrativen und flexiblen Gesamtkonzepts die methodischen Regeln qualitativer Interviewforschung forschungsphasenorientiert und anschaulich praktisch vermittelt.
Der Workshop umfasst drei Hauptmodule: Theoretische Grundlagen, Interviewdurchführung und rekonstruktive Analyse. Obgleich im Modul »Interviewdurchführung« der Hauptakzent auf teilnarrative Leitfadeninterviews und im Modul »rekonstruktive Analyse« der Fokus auf eine integrative texthermeneutische Analysemethode gesetzt wird, werden auch Bezüge zu anderen Erhebungsverfahren (z.B. Experteninterviews) und Auswertungsmethodiken (z.B. Inhaltsanalyse) hergestellt.
Das Ziel des Workshops besteht darin, dass sich die Teilnehmer/-innen entweder grundlegend darin qualifizieren, eigene qualitative Forschungsarbeiten durchzuführen, oder dass sich die Teilnehmer/-innen in den Modulen fortbilden können in Bezug auf ein konkretes Forschungsvorhaben.
Der Workshop soll aber auch für Teilnehmer/-innen, die bereits eigene qualitative Interviews im Rahmen einer Forschungsarbeit durchgeführt haben, eine Möglichkeit bieten, ihre Erhebung methodologisch zu reflektieren und sich einführend in der Textanalyse zu üben.
(Dr. Susanne Friese): Computergestützte Qualitative Datenanalyse mit ATLAS.ti
Workshop C
(Prof. Dr. Werner Voß): Quantitative Auswertungen mit SPSS
Die quantitativ-statistische Auswertung und Analyse empirischer Befunde ist – zumindest bei umfangreicheren Datenbeständen – ohne PC-Einsatz nicht sinnvoll zu bewältigen. Besonders bewährt hat sich für derartige Aufgabenstellungen das Statistikprogramm SPSS.
In diesem Workshop wird gezeigt, wie man dieses Programm einsetzt, d.h. wie man die klassischen statistischen Auswertungs- und Analyseverfahren, die SPSS anbietet, für die eigenen Zwecke nutzt.
Dieser Workshop bietet darüber hinaus die Möglichkeit, Einzelberatungen – auch zu spezielleren Analysemethoden – zu vereinbaren.
Zentrales Ziel des Workshops ist es, denjenigen, die vor der Aufgabe stehen, empirische Daten mit quantitativen Methoden auszuwerten, die dafür erforderlichen Hilfestellungen zu bieten.
Dieser Workshop ist deshalb besonders geeignet z.B. für Examenskandidaten oder Doktoranden, die empirische Projekte bearbeiten.
Workshop D
(Stephanie Bethmann, M.A./ Debora Niermann, M.A.): Qualitativ Forschen mit Prinzipien der Grounded Theory)
Grounded Theory ist eine der renommiertesten qualitativen Forschungsmethoden; doch oft besteht Unsicherheit, was Forschen mit Grounded Theory bedeutet. Das liegt an Mythen und Missverständnissen (zum Beispiel, GT sei "theorielose Forschung"), aber auch an der Vielfalt von Strömungen, Schulen und Weiterentwicklungen innerhalb der Grounded Theory.
Grounded Theory ist ein vielfältiger Baukasten methodischer Instrumente für die Forschungspraxis. Damit Sie diese Methoden gezielt für Ihre Forschungsfragen nutzen können, vermitteln wir im Workshop einerseits einen Überblick über die Band- breite und üben andererseits bestimmte Elemente gemeinsam praktisch ein. Sie lernen die wichtigsten Eckpunkte und auch Streitpunkte eines heterogenen Forschungsprogramms kennen und können Anwendungsmöglichkeiten erarbeiten, ausprobieren und einüben. Ziel ist es, sich auf das eigene Projekt bezogen ein Bild zu machen, welche Prinzipien und Techniken der Grounded Theory die Qualität Ihrer eigenen Forschungen erhöhen und wie Sie diese einsetzen können.
Inhalte:
methodologische Grundlagen, Sample- Strategien, Erhebungsformen, Techniken der Interviewführung und der Auswertung, Formen der Ergebnissicherung
Formen:
theoretische Inputs, praktische Übungen, Teamarbeit an Datenmaterial, Forum für das Nach- denken und Diskutieren über die eigenen Forschungsprojekte.
Nähere Informationen und Anmeldung:
Anreiseinformation
Brochüre Bochumer Summer School 2011

